Die Fürsorge des Unternehmers

… seine persönlichen Ermahnungen sowie Jubiläen und Danksagungen kennzeichneten 1888 den „Schlierbacher Fabrikboten“, die erste Mitarbeiterzeitung in deutscher Sprache. Die Themenauswahl wurde im Laufe der Zeit größer und die Inhalte freundlicher, doch bis vor ca. 40 Jahren blieb das Medium im Wesentlichen ein Sprachrohr der Geschäftsleitung. Erst das Betriebsverfassungs- und das Mitbestimmungsgesetz bereiteten den Weg für die heutige Vielfalt: Die „Werkschrift von und für die Mitarbeiter“ war geboren, aus der Direktive wurde ein Dialog.
Zum Dialog zählen auch regelmäßige Befragungen der Leser. Unsere letzte vom Herbst 2008 brachte für den Kunden sehr erfreuliche Ergebnisse, nicht nur weil sich 96 Prozent „gut und umfassend informiert“ fühlten. Speziell die Hitliste der Themen bewies, wie groß das Interesse am eigenen Unternehmen ist:
Neuigkeiten von anderen Standorten/Abteilungen
Erfolgsstorys und neue Kunden
trafen auf ein wesentlich größeres Interesse als der eher unterhaltsame Teil der Zeitung.

